blog.osuv.de

small useless blog

Pages

Categories

1080p, Webm, H264, Interlace & Vdpau

Ich irrte!
Man kann mit Vdpau deinterlace Filter benutzen, das sieht dann so aus:
mplayer -vo vdpau:deint=1 -vc ffh264vdpau 00007.MTS
Es gibt 5 deint= Einstellungen, 0 bis 4. Null macht hier wie erwartet nichts. 1 ist kein deinterlace Filter, hier wird einfach die hälfte der Halbbilder verworfen - was folglich keine echten ressourcen beansprucht. Bei 2 passieht soviel, dass ich es nicht mehr im Vollbilld gucken kann (1080p Full HD) mit meinem Phenom X3 3x2100Mhz - nur wenn ich es kleiner ziehe. Mit den Einstellungen 3 & 4 ist dann endgültig schluss mich flüssig gucken. Die Filter sind demnach Softwarefilter und die Graka kann dafür nicht benutzt werden.
Forme ich den ganzen Brocken jetzt aber nach Webm (Vp8 & Vorbis) um, kann ich das Full HD Video flüssig ohne Grafikkartenunterstützung gucken - klar, die CPU Last ist höher bei 1080p Webm als bei einem 1080p H264 Film der mit vdpau geguckt wird. Aber ein H264 1080p Video kann ich nur mit Vdpau (Grafikkartenunterstützung) Flüssig gucken
Interessant find ich es trotzdem, dass WebM nicht so rechenintensiv bei der Wiedergabe ist.

Comments (0) 17.08.2010. 11:14

aespipe

Aespipe verschlüsselte, wie der Name schon sagt, durch 'pipen' - also durch die stdin und stdout (durch die Standard-Datentröme). Damit lässt sich sozusagen alles nach dem AES Standard verschlüsseln. Es gibt keine Grenzen.
Ich hab entschlossen das Künftig mit 'tar' zu kombinieren, so kann man es ggf. noch komprimieren und auch mehrere Dateien in eine Datei packen.
tar -c test | aespipe -C 100 -e aes256 > test.tar.enc
'tar' schnappt sich das 'test' Verzeichnis und übergibt sich an 'aespipe'. Die Option -C lässt das Passwort in diesem Falle 100x1000 mal durch AES durchlaufen, was im Falle einer Wörterbuch-Attacke, den Angriff verlangsamen würde, so die Man-Pages.
Die Option -e aes256 benutzt wie vermutet eine AES 256bit verschlüsselung mit einem SHA-512 Passwort Hash. Default ist bei 'aespipe' eine 128bit AES Verschlüsselung mit einem SHA.256 Passwort Hash.
Am Ende leitet man das Ganze dann in einer Datei aus. Wobei man hier nicht unbedingt *tar.enc wählen musst. Man kann sich auch eine Endung ausdenken, oder gar .png nehmen. Nur sollte man die Datei nicht vergessen, sonst löscht man die Datei nachher noch, weil man denkt die .png Datei wäre kaputt ;-)
Was auch noch Erwähnung finden sollte, dass man ein mindestens 20-Zeichen langes Passwort wählen muss, oder mit -P eine Passwortdatei auswählen muss.
Entschlüsseln macht man dann mit folgender Zeile:
cat test.tar.enc | aespipe -C 100 -e aes256 -d| tar -x
Den Datenstrom mit 'cat' quasi öffnen und wieder an 'aespipe' übergeben. Das braucht hier die Angaben, die auch beim Verschlüsseln benutzt worden sind, was die Sache wieder etwas sicherer macht imho. Wichtig ist hier vor allem das '-d', welches für decrypt steht. Und am Ende den Datenstrom wieder an 'tar' übergeben und mit ihm entpacken. Verwendet man kein tar, sondern hat ggf. direkt ein Bild verschlüsselt, muss man den Datenstrom einfach wieder in eine Datei umleiten.
'aespipe' hat noch mehr Funktionen und kann auch noch mit GPG arbeiten. Ich finde dass dieses Programm im 21. Jahrhundert auf jeden PC gehört.

Comments (0) 04.08.2010. 19:48

Firefox und Opera

Firefox kriegt scheinbar immer mehr Probleme mit seinen AddOns.
Ich frag mich momentan einfach nur, warum dieses AddOn installiert wurde? War das eine Trottle-MUST-HAVE Aktion, oder wurden die Anwender wirklich getäuscht, was ich mir bei dem Namen des AddOns momentan nicht vorstellen kann.
Fakt ist jedoch, dass AddOns immer Sicherheitsrisiken birgen, dabei will ich den Entwicklern nichtmals Böswilligkeit unterstellen! Denn wenn AddOns Sicherheitslücken aufreißen, nützt imho auch kein Sicherheitskonzept seitens Mozillas. Das einzig sichere ist, eben keine AddOns zu verwenden! Naja, und wenn der Browser ohne diese AddOns unbrauchbar wird, ja, dann taugt er einfach nicht!
Achja, und wo wir gerade bei Browsern sind, ich kürze meine URL nun auch mit Opera. Hier findet ihr meine aktuell verwendeten Kürzel. Und wer sich nicht vorstellen kann, was ich damit überhaupt meine, dem hab ich ein kleines Video gemacht.
opera-search-engine-demonstration.mks
Bin auch mal gespannt wieviele das Video überhaupt abspielen können :) Ich hab nämlich den von Google als Open Source veröffentlichten Codec VP8, auch besser bekannt als Webm, verwendet.

Comments (0) 16.07.2010. 11:18

FFMPEG missing picture in access unit

Beim h.264 Decoder von FFMPEG kann es vorkommen, dass er eine Konvertierung mit folgender Meldung scheinbar abbricht:
[h264 @ 0xa00dbc0]missing picture in access unit4.90 bitrate=8150.9kbits/s 
"Scheinbar", weil er bis auf den letzten Frame das Video zuende codiert. Hierfür gibt es seit ca. einem Jahr einen Patch in der ffmpeg-devel Mailinglist. Weder gibt es einen Alternativvorschlag, noch wurde dieser Patch aufgenommen - aber er funktioniert ;-)
missing-picture-in-access-unit.patch

Comments (0) 12.07.2010. 11:42

Datenschleuder Apache

Wer kennt es nicht, führt man seinen Browser absichtlich ins Nirvana und erzeugt ein 'File not found' oder 'Authorization Required' prahlt der Apache im Footer, welche Version er ist, welche PHP Version läuft etc. pp.
So ganz versteh ich den Sinn dahinter noch nicht,...viel eher könnte es zu einem sicherheits Problem werden, wenn man sein System nicht auf dem neusten Stand hält und jemand sieht, 'oh, php 5.0.4, da komm ich rein'. Mit
ServerSignature off
ServerTokens prod
wird man das Ganze jedoch los. Entweder kommt es in die httpd.conf oder in die 'conf.d/security' - je nach dem, wie das System konfiguriert ist.
Naja, wie dem auch sei, der lighttpd macht das jeden falls nicht, und wenn mir jemand ein Argument dafür nennen kann, dem wär ich dankbar.

Comments (0) 17.02.2010. 16:25

--ignore-fail-on-non-empty

'rmdir' löscht ja bekanntlich ausschließlich leere Ordner. Will man einen Ordner inkl. Inhalt löschen, nimmt man einfach ein 'rm -r'.
Wußtet ihr, dass 'rmdir' noch diese nette '--ignore-fail-on-non-empty' Option hat? :-)
Erstmal ist diese utopisch lang, und zweitens, wer nun glaubt, damit liese sich ein Ordner inkl. Inhalt mittels 'rmdir' entfernen, der irrt :-) Die Option unterdrückt lediglich die Meldung:

rmdir: konnte „not_empty/“ nicht entfernen: Das Verzeichnis ist nicht leer
...irgendwie albern :-)

Comments (0) 11.02.2010. 15:05

blkid

Beim lesen der Februar Ausgabe des ArchLinux Magazins, habe ich gerade den Befehl 'blkid' kennen gelernt. Ja, ich kannte ihn vorher nicht, aber der überzeugt jetzt schon gewaltig!! :-)

$ blkid
/dev/sda1: UUID="1ab558b7-a4a3-4913-94da-4b27240316fd" TYPE="xfs"
/dev/sda2: UUID="89c9c284-10a7-4288-a522-13971da5c696" TYPE="swap"
/dev/sda3: UUID="93b4d7c0-0767-4c75-8eac-300edf034d06" TYPE="xfs"
/dev/sdb1: UUID="d82aa729-050f-4b23-9afc-4dc328e9c449" TYPE="ext2"
/dev/sdb2: UUID="3cb5e0c0-bf85-42b7-bd39-d937157771be" TYPE="crypto_LUKS"
/dev/sdc1: SEC_TYPE="msdos" UUID="48DC-9F94" TYPE="vfat"

Das spuckt direkt alle relevanten Informationen aus, dev name, uuid und type. Perfekte Ergänzung zu 'df -h'.

Comments (0) 11.02.2010. 14:40

<< First < Previous [1 / 4] Next > Last >>